coffee ride

Unser Leben | 20. Februar 2023
Wettlauf mit Koffein – Warum Radfahrer Kaffee trinken
Mit der Beliebtheit des Radsports ist auch das Aufkommen von Radsportbegeisterten auf den Café-Terrassen gestiegen. Haben Sie sich jemals gefragt, warum gerade Cafés ihr Boxenstopp und eine Tasse Espresso ihr bevorzugtes legales Doping sind?
Das Fahren auf zwei Rädern ist der Sport unserer Zeit, und das Peloton der aktiven Biker wächst unaufhörlich. Viele von ihnen planen ihre Routen so, dass mindestens ein Spot mit Spezialitätenkaffee auf dem Weg liegt. Auch unser Café in der Košická 36 ist zu einem beliebten Treffpunkt für Radfahrer geworden, und so haben wir bei einem frischen Filterkaffee eine Diskussion darüber entfacht, warum ihre Räder so gerne genau dann anhalten, wenn sie in der Umgebung die Koffein-Prämie wittern.
Coffee Ride
Gleich nach dem ersten Schluck verstehen wir alle am Tisch, was das Verweilen beim Kaffee unauffällig mit dem Sitzen im Sattel verbindet: Gemeinschaft und Einsamkeit zugleich. Aufs Fahrrad steigt man, genau wie ins Café, ab und zu gerne allein, um ruhige Momente in Gesellschaft der eigenen Gedanken zu genießen. Doch wahrscheinlich schwingen wir uns noch lieber mit einer gleichgesinnten Truppe auf diese trendigen Hobbys.
Gerade der soziale Aspekt des Bikens ist eine der wesentlichen Motivationen, die Radfahrer dazu bringt, die Hausschuhe gegen Klickschuhe zu tauschen: Den Drahtesel bei aktiver Erholung ausfahren, die Gemeinschaft stärken und sich schließlich mit Kaffee und Kuchen belohnen. So sieht der ideale Samstag vieler Fahrradbesitzer aus, die zudem mit Espresso-Antrieb unterwegs sind. Und so hat sich alles zu einem legitimen Gastro-Sprint zusammengefügt, der den Namen Coffee Ride erhalten hat.
Solche Ausfahrten beginnen oder enden immer bei hochwertigen Shots. Die Route schlängelt sich danach, wo die Third Wave die deutlichsten Spuren hinterlassen hat, und oft gibt es mehrere Stopps auf der Karte. Coffee Rides sind überaus beliebt, weil sie das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, und viele Fahrer dieser Disziplin können es sich gar nicht mehr anders vorstellen. „Aufs Rad zu steigen und für einen guten Kaffee in die Pedale zu treten, ist pure Entspannung. Außerdem freue ich mich immer riesig aufs Ziel, weil ich weiß, dass mich dort ein echter Qualitäts-Booster erwartet.“
Das sagt Johny, der zu den aktiven Rad-Kaffee-Fans gehört. Und er hat recht. Denn eine Tasse Kaffee ist neben einer herrlichen Belohnung auch ein hervorragender Energydrink.
Der beste Damen-Amateurradclub Jazdím čiernu stredu und die Kombination von Clubausfahrten mit Café-Besuchen? ☕️
Warum gerade Espresso?
Die Vorteile von Koffein kennen Sportler aller Disziplinen sicherlich gut. Doch kaum ein Sport bietet die Möglichkeit, buchstäblich während des Trainings zu einer erstklassigen Tasse Kaffee zu rollen. Genau deshalb ist Koffein für fast alle Radfahrer zum perfekten Stimulans geworden. Es ist bekannt, dass Koffein das Müdigkeitsgefühl verringert, die Ausdauer steigern kann und die Konzentration verbessert. Bei Ausdauersportlern kann es somit ergogene Wirkungen entfalten – und zwar genau dann, wenn es vor oder während der Belastung in den Körper gelangt.
Auch ein Double Shot zum Abschluss eines Coffee Rides ist keineswegs nur eine Laune von Genießern. Viele Studien haben bewiesen, dass die Koffeinaufnahme nach dem Training die Regeneration des Organismus verbessert und in Kombination mit geeigneten Kohlenhydraten auch zu einer schnelleren Muskelerholung beiträgt.
Egal, ob Sie also zu den Radfahrern gehören, die nur gelegentlich aufs Rad steigen, oder mehrmals pro Woche die Straßen bezwingen: Klicken Sie sich ohne schlechtes Gewissen in Ihrem Lieblingscafé aus den Pedalen. Man wird Ihnen dort zwar kein Gelbes Trikot überstreifen, aber Energie tanken Sie wie Eddy Merckx.
