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praženie kávy

Über Kaffee | 3. Januar 2022

Warum Sie stets das Röstdatum Ihres Kaffees überprüfen sollten

Beim Lebensmitteleinkauf interessiert uns meistens auch das Herstellungsdatum oder zumindest das Mindesthaltbarkeitsdatum. Beim Kaffeekauf achten jedoch nur die Wenigsten auf das Röstdatum (das man als „Herstellungsdatum“ betrachten kann). Warum es gut ist, auch auf diesen Parameter zu achten, erklären wir in den folgenden Zeilen. Aber ein kleines Detail verraten wir Ihnen gleich zu Beginn – es liegt nicht nur an dem herrlichen Duft von frisch geröstetem Kaffee. :-) Kaffee ist ein Lebensmittel und bei Lebensmitteln ist Frische wichtig Ja, beim Anblick gerösteter Bohnen vergessen wir das manchmal, aber Tatsache ist: Kaffee ist ein Lebensmittel. Und zwar kein beliebiges. Jede Packung, die Sie zu Hause öffnen, ist das Ergebnis eines langen Verarbeitungsprozesses (über den wir ein andermal mehr erzählen), dessen vorletzter Schritt (vor dem Mahlen) das Rösten der grünen Bohnen war. Rohkaffee lässt sich (relativ) lange lagern, ohne dass dies seine Qualität beeinträchtigt. Sobald er jedoch geröstet ist, beginnt der „Kampf“ gegen die Zeit. Zu frisch, zu alt? Beides ist möglich! Beim Kontrollieren des Röstdatums ist es wichtig zu wissen, dass es auch zu frischen Kaffee geben kann. Als Faustregel gilt: Frisch gerösteter Kaffee braucht mindestens sieben Tage, um den Ausgasungsprozess abzuschließen, bei dem Kohlendioxid aus den Bohnen entweicht. Dieses ist zwar gesundheitlich unbedenklich, kann sich aber negativ auf die Extraktion und damit auch auf den Kaffeegeschmack auswirken. Es ist nichts Dramatisches, aber wenn Sie den Kaffee mit seinem vollen Potenzial genießen möchten, empfiehlt es sich, diese paar Tage abzuwarten. Natürlich ist das Leben nicht einfach und Kaffee ist ein Lebensmittel (erinnern Sie sich?), daher besteht auch die Möglichkeit, dass der Kaffee schon zu lange geröstet ist und seine beste Zeit hinter sich hat. Das bedeutet nicht, dass Sie ihn zwingend wegwerfen müssen, aber man sollte damit rechnen, dass die einzelnen Geschmacksnuancen bereits verflogen sein könnten und stattdessen unerwünschte Noten in den Vordergrund treten (wie etwa Herbe). Es liegt ganz bei Ihnen, ob Sie einen solchen Kaffee nur noch für die Biotonne bestimmt sehen oder sich damit abfinden, dass nicht jede Tasse perfekt sein muss. Wann ist Kaffee zu alt und was kann man tun? Eine scheinbar einfache Frage hat keine eindeutige Antwort. Denn hier spielen viele Faktoren eine Rolle: Von der Kaffeesorte über die Röstmethode bis hin zur Art der Lagerung. Im Allgemeinen gilt, dass die meisten Kaffees vom siebten bis zum einundzwanzigsten Tag nach dem Röstdatum am besten schmecken. Danach beginnt sich das Geschmacksprofil allmählich zu verändern und abzubauen. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass dies keineswegs für alle Kaffees gilt und es viele Fälle gibt, in denen Kaffee auch später noch hervorragend schmeckt. Als goldene Regel gilt jedoch: Bei Kaffee, der älter als dreißig Tage ab Röstdatum ist, sollte man damit rechnen, dass er seinen Höhepunkt wahrscheinlich schon überschritten hat. Und spätestens innerhalb eines halben Jahres nach der Röstung sollten Sie ihn auf jeden Fall verbraucht haben. Und was tun? Ganz einfach! Bestellen Sie nicht zu viel Kaffee auf einmal. Viel besser ist es, regelmäßige Bestellungen etwa einmal im Monat entsprechend Ihrem Verbrauch aufzugeben. Oder nutzen Sie unser Kaffee-Abo, das Ihnen die Sorge um ständiges Nachbestellen abnimmt und garantiert, dass Sie immer frischen Kaffee haben, der stets fantastisch schmeckt.